| Hochbegabung | Besondere Begabung | Hochleistung |
|---|---|---|
| Zusammenspiel mehrerer Begabungsgebiete auf sehr hohem Niveau. Dabei steht eine außergewöhnlich hohe Intelligenz im Vordergrund. | hervorragende Fähigkeiten in einzelnen Bereichen (z. B. mathematisch, künstlerisch, handwerklich, sportlich etc. begabt) | ausschließlich die tatsächlich erzielte Leistung einer Person, unabhängig von ihrer Begabung |
| Hochbegabtenförderung | Begabtenförderung | Begabungsförderung |
| Förderung von Schülern, die durch psycho-diagnostische Verfahren als besonders intelligent eingestuft werden.
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Förderung von besonders begabten Schülern, die sich auf spezifische Domänen und Fachgebiete bezieht.
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pädagogische Maxime, alle Begabungen bei Schülern individuell zu fördern. |
Detlef Rosts Definition von Hochbegabung
Eine Person ist intellektuell ,hochbegabt', wenn sie
- sich schnell und effektiv deklaratives und prozedurales Wissen aneignen kann,
- dieses Wissen in variierenden Situationen zur Lösung individuell neuer Probleme adäquat einsetzt,
- rasch aus den dabei gemachten Erfahrungen lernt und
- erkennt, auf welche neuen Situationen bzw. Problemstellungen die gewonnenen Erkenntnisse transferierbar sind (Generalisierung) und auf welche nicht (Differenzierung).
(Sparfeldt, Rost & Lemme, 2009, S. 4)
aber:
"Hochbegabung" ist nicht gleich "Hochleistung"
- Hochleister erzielen hervorragende Leistungen, müssen deshalb aber nicht hochbegabt sein.
- Hochbegabte können umgekehrt auch den Übertritt auf das Gymnasium nicht schaffen bzw. schlechte Schulleistungen erzielen (sogenannte Minderleister oder Underachiever).
- Faktoren für schulische Leistungen (neben Intelligenz):
Lernverhalten - Motivation - Konzentrationsfähigkeit - familiäre Situation - Peergroups