Wurden Sie schon einmal von einer Giftschlange gebissen? Wer führt die Piercings durch? Wie werden die Urwaldhäuser gebaut? Was kostet eine Krankenstation? All diese Fragen musste Frau Christina Haverkamp nach ihrer mitreißenden Dia-Reportage über die vom Aussterben bedrohten Indianer im Regenwald Amazoniens beantworten. Seit den 90er Jahren engagiert sie sich für die Yanomami, errichtet vor Ort Krankenstationen in Brasilien und Venezuela und hält immer wieder Diavorträge in Deutschland um für Spendengelder zu werben. Die Umsetzung der Projekte war und ist alles andere als einfach. Anfangs gab es einen Kampf mit den Behörden, um die Erlaubnis für die Errichtung der überaus wichtigen Krankenstationen zu bekommen. Medizinische Hilfe wurde in den 90er Jahren extrem wichtig. Goldsucher in den Stammesgebieten schleppten Seuchen und Krankheiten ein, von denen bis dahin die Yanomami komplett verschont blieben. Christina Haverkamps Arbeit ist noch nicht abgeschlossen, davon konnten sich die Schülerinnen und Schüler der 5. und 8. Jahrgangsstufe sowie die 6b und 7b überzeugen. Daher werden einige Klassen diese Thematik in einem fächerübergreifenden Projekt weiterverfolgen. Gabi Eisenreich
Christina Haverkamp bei ihrem Dia-Vortrag in der Aula.