So lebten die Menschen in der Jungsteinzeit: Die 6. Klassen des Comenius-Gymnasiums haben im Rahmen ihres Geschichtsunterrichts das Deggendorfer Stadtmuseum besucht, um sich zu informieren, wie die Menschen im Landkreis Deggendorf in dieser Zeit lebten. Erika Kimmerl, ehrenamtliche Mitarbeiterin des Deggendorfer Stadtmuseums, erzählte den interessierten Schülerinnen und Schülern, wie die Menschen in der Jungsteinzeit lebten und mit welchen Problemen sie im alltäglichen Leben zurechtkommen mussten. Dabei ging sie vor allem auf die "Kunst" des Feuermachens mit Feuersteinen, das Herstellen von Wolle für Kleidung, das Herstellen von Tongefäßen, das Mahlen von Getreide und das Bohren von Löchern in Steine ein. Sie demonstrierte den Schülern die Werkzeuge der vergangenen Zeit, anschließend durften die jungen Archäologen diese selbst ausprobieren, um zu sehen, wie hart der Alltag in der Jungsteinzeit war. Begeistert folgten die Schülerinnen und Schüler seinen Ausführungen, besonders begeistert waren sie davon, dass sie "hautnah" erleben konnten, wie schwierig es beispielsweise war, ein Loch in einen Stein zu bohren. Anschließend gingen die Schülerinnen und Schülern in Kleingruppen durch die Ausstellung und füllten mit Hilfe der dort neu gewonnenen Informationen eine Reihe von Arbeitsblättern aus. Begleitet wurden die Klassen von ihren Geschichtelehrkräften.
Erika Kimmerl erklärt den Sechstklässlern die Werkzeuge der Jungsteinzeit.